|
Kontakt schafft Verständnis
Wenn die "Küken" die Küken treffen
Elke Knebel ist Terra Mater-Partnerin
in Gronau. Sie arbeitet eng mit Heinz Zimmermann, unserem Tier-Inspektor
Süd, zusammen. Auf ihrem Hof empfängt sie in unregelmäßigen
Abständen auch die vier- bis sechsjährigen "Küken"
aus dem Kindergarten.
"Natürlich kann man diesen kleinen Kindern noch nichts
über Tierschutz vermitteln", sagt Elke Knebel. "Aber
es ist für den Tierschutz wichtig, sehr früh den Kontakt
der Kinder zu Tieren herzustellen. Ich war ja entsetzt, dass
viele der Kleinen, die aus dem Kinder-Garten kommen, noch nie
einen Hund oder eine Katze gestreichelt haben. Da gibt es ein
wirkliches Defizit."
Die sonst lebhaft tobenden Kinder besichtigen die Tiere fast
andächtig. Und Elke Knebel erzählt ihnen kindgerecht,
wie man mit solchen Tieren umgehen muss. Die Erzieherinnen werden
anschließend im Kinder-Garten das Erlebte behutsam aufarbeiten.
"Trotz des wirklich anstrengenden Tagesgeschäfts im
Tierschutz", so Elke Knebel, "lade ich mir, wann immer
ich die Zeit dafür finde, diese Kinder auf den Hof ein.
Denn es hat sich gezeigt, dass der Kontakt zu Tieren bei den
Knirpsen schon Verständnis schafft. Sie begreifen, dass
man lieb' zu Tieren sein muss."
 |
 |
|
Elke Knebel (Mitte)
empfängt die Kinder und bereitet sie auf das vor, was
sie sehen werden
|
Wer zu klein ist, in
den Kaninchenstall zu
schauen, wird von Elke Knebel getragen
|
 |
 |
|
Ob man die Küken
wohl mal aus
der Nähe begrüßen kann?
|
Jede Gans, jede Ente
wird einzeln begrüßt.Aber nicht alle lassen sich
gerne streicheln.
|
|