
Nach zweimonatiger Bauzeit konnte Stationsleiterin Diana Erdmann von der Terra Mater Wildtierstation (www.wildtierhilfe.de) das größte Fuchsauswilderungsgehege in Deutschland in Betrieb nehmen.

Lange schon war ein geeignetes Gehege geplant. Die Baupläne lagen in der Schublade - die Genehmigungen schon längst eingeholt.

Jetzt hieß es -Ärmel hoch. Dank erfahrener Mitarbeiter konnte die Mannschaft um Frau Erdmann das Gehege in Eigenleistung erstellen, was sich natürlich an den Baukosten positiv auswirkte.


Das 800 qm große Areal ist mit einem Ausgrabeschutz abgesichert. Das geschlossene Holzgehege verhindert Verletzungen bei den Pflegetieren und ermöglicht ein ungestörtes Beobachten durch kleine Sichtschlitze. Ebenso ist die Überwachung des Geheges 24 Stunden gewährleistet durch zwei Infrarotkameras. Ein Kunstbau mit zwei Ein und Ausgängen ermöglicht es den Pflegefüchsen ungestört zu schlafen. Versteckmöglichkeiten - Sandbäder - Kletteraktivitäten - den Füchsen mangelt es nicht an Bewegung. "Die vielen Holzkonstruktionen im Gehege werden auch für das tägliche Futterverstecken genutzt, " erläutert Wildtierexpertin Diana Erdmann. Nichts sei schlimmer für ein Wildtier als eingeengt und fantasielos auf ein Leben in Freiheit vorbereitet zu werden.




Jährlich werden bis zu 20 Jungfüchse aus der gesamten Bundesrepublik zu der Wildtierfreundin in die Lüneburger Heide gebracht.
Text: C. Erdmann
Fotos: Angela Kraft |